Master of Arts

Geographien der Globalisierung ─ Märkte und Metropolen

en

Im Mittelpunkt des Masterstudiengangs "Geographien der Globalisierung ─ Märkte und Metropolen" stehen die Konflikte und Herausforderungen, mit denen sich Menschen im globalen Zeitalter konfrontiert sehen. Was treibt Globalisierungsprozesse an? Wie funktionieren globale Märkte und welche Strategien verfolgen transnationale Unternehmen? Warum ist Globalisierung mit der Herstellung räumlicher Ungleichheiten verbunden? Was bedeutet Globalisierung für Städte und Regionen? Mit welchen sozioökonomischen Verwerfungen des globalen Zeitalters sind Städte und Regionen konfrontiert und wie kann diesen Entwicklungen begegnet werden?

Der Masterstudiengang setzt an den Forschungsschwerpunkten der Frankfurter Humangeographie an und bietet die Möglichkeit von zwei Studienschwerpunkten: "Geographische Stadtforschung" und "Wirtschaftsgeographie". Er startet immer zum Wintersemester. Somit erhalten alle qualifizierten AbsolventInnen eines BA-Studiengangs Geographie oder mit entsprechender Qualifizierung in Nachbardisziplinen (z. B. Politologie, Soziologie, Ökonomie, Ethnologie, Kulturanthropologie) die Möglichkeit eines weiterführenden Studiums in Frankfurt.

Der Masterstudiengang kann mit oder ohne Schwerpunktzertifikat abgeschlossen werden. Studierende erhalten nach Abschluss des Studiums ein Schwerpunktzertifikat, wenn sie mindestens 48 CP in den Schwerpunktveranstaltungen/-modulen eines der beiden Schwerpunkte erworben haben. Dazu zählen das Seminar in HG 1, das Modul HG 2, das Seminar in HG 5, die Module HG 6 und HG 9 und die Masterarbeit in HG 10. Auf Antrag können in Ausnahmefällen auch andere Veranstaltungen/Module als Schwerpunktveranstaltungen/-module anerkannt werden.

Studierende besuchen zunächst gemeinsam Veranstaltungen zu Basiskonzepten der Wirtschafts- und Stadtgeographie und der Globalisierung. Gleichzeitig werden je nach Studienrichtung Schwerpunkte gesetzt. Eine zusätzliche inhaltliche Profilierung findet durch schwerpunktbezogene Projektarbeiten mit Methodenorientierung, Projektseminare vor Ort (Exkursionen) und die Masterarbeit statt. Der Masterstudiengang versucht dabei, eine starke Forschungsorientierung mit konkreten Fragen sozialer, politischer und ökonomischer Praxis zu verbinden.

Im Rahmen von zwei international orientierten Ringvorlesungen zur geographischen Stadtforschung und Wirtschaftsgeographie, in denen jeweils führende FachvertreterInnen in Frankfurt zu Gast sind, werden Studierenden aktuelle Forschungsfragen der Humangeographie vermittelt. Damit bietet sich den Studierenden die einzigartige Möglichkeit, die Diskussion mit herausragenden WissenschaftlerInnen in Lehrveranstaltungen des Masterstudiengangs zu suchen. Ergänzend werden Seminare zur Forschungs- und Berufspraxis angeboten.

Im dritten Semester besteht die Gelegenheit, in Frankfurt oder im Ausland ein Nebenfach (z. B. Politologie, Soziologie, Ökonomie, Ethnologie, Kulturanthropologie) zu studieren. Auslandsaufenthalte können entweder an einer unserer europäischen Partnerhochschulen im Rahmen des ERASMUS-Programms, im Rahmen eines festen Partnerschaftsabkommens mit der York University (Toronto, Kanada) und der University of Nairobi (Kenia), oder an Standorten eigener Wahl stattfinden.

Seit dem Wintersemester 2011/12 kann Mobilitätsforschung als Nebenfach für den Master "Geographien der Globalisierung ─ Märkte und Metropolen" gewählt werden. Studierende, die sich die Veranstaltungen nicht als Nebenfach anrechnen lassen (z. B. aufgrund eines Auslandssemester oder anderen Nebenfachs), können ein "Zertifikat Mobilitätsforschung" erwerben.

Masterstudierende in Frankfurt haben dadurch die Chance, sich vertieft mit neuen Fragestellungen zum Verständnis und auch der Steuerung von Mobilität mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung zu beschäftigen und sich für eine weitergehende Beschäftigung mit dem Thema Mobilität in der beruflichen oder wissenschaftlichen Praxis zu qualifizieren. [...mehr]

Interessieren Sie sich für weitere Informationen wie Ziele des Studiengangs, Zulassungsbedingungen und berufliche Perspektiven? [...mehr]

 
 

 

Die SPSS-Alternative PSPP

 

Wie bekomme ich PSPP?

Download: http://pspp.awardspace.com/

Weitere Informationen: https://www.gnu.org/software/pspp/

 

Was ist PSPP?

PSPP ist eine kostenlose Alternative von GNU zu IBMs sehr teurem SPSS. Wie der Name vermuten lässt, basiert und orientiert sich PSPP sehr stark am Original. Deshalb ist der Aufbau von PSPP sehr ähnlich, auch wegen des graphischen Designs fällt die Umstellung von SPSS zu PSPP sehr leicht. Die Pfade um zu einem Analysewerkzeug zu gelangen, sind meist sogar identisch zu denen aus SPSS. Selbstverständlich sind nicht alle Funktionen vom Original vorhanden, dennoch sind nahezu alle Analyseverfahren, welche im Rahmen des Seminars zur quantitativen Forschung benötigt werden oder in der Statistik-Übung angewendet werden, in PSPP wiederzufinden. Dabei ist anzumerken, dass sich das Programm in einer stetigen Weiterentwicklung befindet. Der Funktionsumfang wird also wachsen.

Besonders praktisch dabei: Das Dateiformat, welches verwendet wird, ist genau das gleiche, wie bei SPSS. Deshalb kann man die gleichen Daten in beiden Programmen öffnen und bearbeiten.

Was geht bereits mit PSPP?

Folgende Auswahl an Test-/Analyseverfahren und Anwendungen, welche auch im Rahmen des quantitativen Projektseminars und der Statistik-Übung verwendet wurden, funktionieren mit PSPP:

- Syntax schreiben

- Deskriptive Statistiken

- Umkodieren/Berechnen einer Variable

- T-Tests

- F-Tests

- Chi²-Test

- Korrelationen, Regressionen berechnen

- Kreuztabellen

- Balken-/Streu-/Säulendiagramme

 

Wo liegen noch Schwächen bei PSPP?

- Das Exportieren von Ausgabe-Tabellen direkt in Excel ist noch nicht möglich. Allerdings können die Daten im odt-Format gespeichert werden, von dort ist ein einfaches ?rüberkopieren? der Tabellen in Excel möglich.

- Das Exportieren von Tabellen, Grafiken etc. ist außerdem u.a. in die Formate pdf, csv, html möglich. Die Darstellung der Grafiken in den pdf-Dateien ist aber noch nicht ganz ausgereift.