
Mentoring/Tutoring bedeutet, dass fortgeschrittene Studierende (Tutoren) Studienanfänger (Mentees) betreuen.
Zu Grunde liegt die Idee des "lehrenden Lernens", das heisst, Studierende qualifizieren sich in fachlicher, didaktischer und kommunikativer Hinsicht, indem sie als "Lehrende" arbeiten.
Mentoring/Tutoring I
Studierende im 1. Semester der Studiengänge Bachelor und Lehramt L3 (Mentees I) erhalten von Tutorinnen und Tutoren im Wintersemester Unterstützung beim Studien-beginn, indem z.B. Fachkenntnisse vertieft, Schlüsselqualifikationen (Bibliotheksarbeit, Recherchieren, PowerPoint-Präsentationen) erworben und der Studienort erkundet wird. Tutorin/Tutor I kann man erst werden, wenn die Kurse Mentee I und II erfolgreich absolviert wurden und die Module B1 bis B6 erfolgreich abgeschlossen sind.
Mentoring/Tutoring II
In Mentee II werden Studierende niedrigerer Semester in berufsrelevanten fachlichen und überfachlichen Qualifikationen (fachliche und soziale Kompetenzen) von Tutorinnen und Tutoren geschult. Im Kurs Mentee II wählen die Studierenden im Sommersemester aus dem vorhandenen Angebot 2 bzw. 3 Bausteine aus, die von den Tutorinnen und Tutoren betreut werden. Ein Baustein kann sowohl die Vertiefung eines Lehrinhaltes als auch die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen wie die Visualisierung von Daten oder von Moderationstechniken sein. Ein Baustein für Mentees umfasst 1 SWS. Die Tutorinnen und Tutoren werden von Hochschullehrerinnen und -lehrern ausgebildet und in ihrer Tätigkeit begleitet (2 SWS).

Seite drucken
zum Seitenanfang